danke, dass Sie sich für ein Verkaufsverbot von Stopfleber in Deutschland ausgesprochen haben.
„Foie gras“ bedeutet wörtlich „Fettleber“ und ist ein kaum an Grausamkeit zu überbietendes Beispiel dafür, wie Menschen für eine vermeintliche „Delikatesse“ Tiere quälen und krank machen.
Die Zwangsfütterung der Gänse und Enten beginnt im Alter von 8 bis 10 Wochen. Drei- bis viermal täglich wird den jungen Vögeln ein Metallrohr in den Hals gerammt, um ca. ein Kilo Futterbrei in den Magen zu pumpen. Nicht selten platzt den Tieren dabei der Magen und sie sterben qualvoll. Weitere Folgen sind klaffende Wunden am Hals, Atemnot, Knochenbrüche, Leberblutungen und Herzversagen. Nach 12 bis 21 Tagen des „Stopfens“, kurz bevor die Vögel an den Folgen der Zwangsstopfung sterben würden und nachdem ihre Leber auf das bis zu 10-Fache des Normalgewichts angeschwollen ist, werden sie, oft bei vollem Bewusstsein, geschlachtet.
PETA kämpft seit Jahren gegen diese grausame Tierquälerei. Mit unseren auf Stopfleber-Farmen durchgeführten Recherchen konnten wir viele Menschen aufrütteln und davon überzeugen, keine Fettleber mehr zu kaufen. Nach vielen unserer Aktionen haben zahlreiche Hotels, Restaurants und Versandhäuser „Foie gras“ aus ihrem Sortiment verbannt!
Wir werden so lange weitermachen, bis der Stopfleberverkauf verboten ist. Bitte unterstützen Sie uns dabei, den empfindsamen Vögeln zu helfen.
Ingrid E. Newkirk
1. Vorsitzende
PETA Deutschland e.V.
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Recherchen
PETA Deutschland führte im Jahr 2012 verdeckte Recherchen auf Stopfleber-Farmen in Frankreich durch und dokumentierte schreckliches Tierleid.100 € tragen dazu bei, die benötigte Ausrüstung zu beschaffen und an die Zielorte zu gelangen.
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