Dienstag, 29. Mai 2012
Sonntag, 27. Mai 2012
Zeckenalarm
und oben soll es noch schlimmer werden;( Dabei sind Tara und Sky jetzt schon mit dicken Stellen geplagt, es ist unfassbar: Nach jedem Spaziergang sammle ich ca 40 von diesen Viechern ab und bin immer noch nicht sicher, dass ich nicht am nächsten Tag wieder die Festgebissenen herausmanövrieren muss.
Einleitung
Zecken sind Parasiten, die auf Hund und Katze gehen, dort einige Zeit herumkrabbeln, an geeigneter Stelle durch die Haut stechen und vorübergehend Blut saugen. Sie halten sich dabei unterschiedlich lange auf ihren Wirtstieren auf. Der Saugakt dauert je nach Zeckenart und Entwicklungsstadium ca. 2-10 Tage an.
Die wichtigsten in der Schweiz Katzen und Hunden festgestellten Zecken sind Holzbock (Ixodes ricinus), Auwaldzwecke (Dermacentor reticulatus) sowie die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), die allerdings seltener vorkommt als die ersten beiden Zeckenarten.
Gemeiner Holzbock
Gemeiner Holzbock
Das Vorkommen dieser Zecken hängt in der Schweiz von der Jahreszeit ab. So lassen sich für den Holzbock (Ixodes ricinus) typischerweise zwei Gipfel feststellen: von März bis Juni und von September bis November.
Auwaldzecke
Auwaldzecke
Die Saison für Auwaldzecken (Dermacentor reticulatus) beginnt bereits früher und endet später, unter guten klimatischen Bedingungen sogar von Februar bis Dezember.
Die Braune Hundezecke Ripicephalus sanguineus überlebt innerhalb der Schweiz aufgrund der kühleren Witterung üblicherweise nicht im Freien und ist daher selten. Sie kann jedoch nach Einschleppung aus dem Ausland innerhalb von Wohnräumen, Tierheimen oder Hundezwingern auch hierzulande ganzjährig vorkommen.
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Wie steckt sich mein Tier an?
Hunde und Katzen stecken sich mit Zecken bei Aufenthalten im Freien an. Auf Gräsern und in Gebüschen finden sich Zeckenstadien, die von Hund und Katze abgestreift werden.
Eine Übertragung von einem Tier auf ein anderes ist möglich, aber eher selten. Im Fall der Braunen Hundezecke ist auch ein Befall innerhalb von Räumen wie Zwingern oder Tierheimen möglich.
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Was ist die Folge von Zeckenbefall?
Der Schutz vor Zecken dient vor allem dem Schutz vor einer Übertragung gefährlicher Krankheiten und deren teils verheerenden Folgen!
Der eigentliche Zeckenstich hat für die Tiere meist wenig Folgen. Bei schwerem Zeckenbefall und unter bestimmten Umständen kann das Blutsaugen bei Hund oder Katze eine Blutarmut verursachen, dies ist aber sehr selten. Die durch den Zeckenstich verursachte Wunde kann sich ausserdem entzünden. Wird eine Zecke nicht sachgerecht entfernt, entwickeln sich mitunter in der Haut verbliebene kleine entzündliche Reaktionen. Aber auch diese heilen meist problemlos aus.
Eine sehr viel grössere Bedeutung aber haben Zecken als Überträger von gefährlichen, vor allem für den Hund teils lebensbedrohlichen Krankheiten wie der Babesiose oder Borreliose. Die Übertragung findet mit dem Stich und Saugakt der Zecke statt, wobei es Stunden bis Tage dauern kann, ehe es zu der Übertragung von Erregern kommt.
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Wie stelle ich fest, ob mein Tier Zecken hat?
Einen Zeckenbefall stellt man fest, indem man Zecken auf dem Tier sucht und findet. Die Zecken können überall am Körper des Wirtstieres gefunden werden. Besonders betroffen sind jedoch dünn behaarte Körperpartien mit dünner Haut an Kopf, Ohren, Achseln und Innenschenkeln.
Zecken kommen als Larven, Nymphen und erwachsene Zecken vor. Im Larven- und Nymphenstadium sind sie winzig klein und sehen aus wie kleine Spinnentiere. Diese kleinen Zeckenstadien lassen sich auf Hund und Katze nicht immer leicht finden, vor allem bei Tieren mit dunklem, langen und dichtem Fell kann man sie sehr leicht übersehen.
Bei weiblichen Zecken steigt jedoch, nachdem sie gestochen und Blut gesogen haben, das Gewicht um das bis zu 120fache an. Eine vollgesogene weibliche Ixodes-Zecke kann damit eine Grösse von etwa 1 cm erreichen, vollgesogene Dermacentor-Zecken sind meist sogar grösser. Diese vollgesogenen Zeckenweibchen sind meist sehr gut zu erkennen.
Was tun, wenn mein Tier Zecken hat?
Werden Zecken auf einem Tier entdeckt, sollten diese umgehend entfernt werden, um eine mögliche Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Zwar dauert es in der Regel viele Stunden bis Tage, bis eine Erregerübertragung stattfindet, meist ist aber unbekannt, wie lange sich die Zecke bereits auf dem Tier aufhält.
Zur Entfernung von Zecken sollten geeignete Instrumente wie z. B. Zeckenzangen und spitze Pinzetten verwendet werden, da beim Entfernen allein mit den Fingern die Gefahr besteht, dass die Zecke gequetscht wird und dadurch Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden. Öl, Alkohol, Klebstoff oder Äther sollten nicht zum Einsatz kommen.
Zecken sind in die Haut eingekittet. Man sollte sie daher gleichmässig und nicht zu stark aus dem Stichkanal nach oben herausziehen, damit die Kittschicht langsam aufbrechen kann. Ein Drehen der Zecke wird nicht empfohlen, da dabei nicht selten Teile der Zecke in der Haut stecken bleiben. Besser ist es, die Zecke nahe an der Haut zu fassen und gleichmässig von der Einstichstelle gerade heraus wegzuziehen. Es kann eine halbe Minute dauern, bis sich die Zecke löst, dann aber gleitet sie ganz leicht aus der Haut.
Nach Entfernung der Zecken wird die Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates empfohlen, da sich nicht unbedingt alle auf dem Tier befindlichen Zecken, vor allem kleine Zeckenstadien, sicher finden und entfernen lassen. Auch anschliessend sollten das betroffene Tier und alle zum Haushalt gehörenden Hunde und Katzen bis zum Ende der Zeckensaison vorbeugend gegen Zecken behandelt werden. Für die Behandlung sollten ausschliesslich Zeckenschutz-Präparate angewendet werden, die für die zu behandelnde Tierart zugelassen sind.
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Wie kann ich vorbeugen?
1) Tiere mit sehr geringem Risiko (z. B. mit begrenztem oder keinem Zugang ins Freie und ohne Kontakt zu anderen Tieren)
Diese Tiere sollten nach jedem Aufenthalt im Freien eingehend auf einen Zeckenbefall betrachtet werden. Wird eine Zecke gefunden, so sollte diese umgehend entfernt und das Tier mit einem Zeckenschutz-Präparat behandelt werden, um sicher zu gehen, dass auch nicht gefundene Zecken abgetötet werden.
2) Tiere mit durchschnittlichem Risiko (z. B. mit regelmässigem Zugang ins Freie und Kontakt zu anderen Tieren ausserhalb des Haushaltes)
Hier wird die vorbeugende Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates über die gesamte Zeckensaison empfohlen. Die Anwendung sollte in solchen Abständen geschehen, dass ein lückenloser Schutz erreicht wird. Schützt ein Präparat z. B. 4 Wochen, wird es alle 4 Wochen angewendet, schützt es 10 Wochen, wird es alle 10 Wochen angewendet.
3) Tiere mit einem hohen, anhaltenden Risiko (z. B. Tierheime, Zuchten, Haushalte mit mehreren Tieren, Jagdhunde)
Bei hohem, anhaltenden Risiko für einen Zeckenbefall wie eine ganzjährige Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates auch ausserhalb der Hauptsaison empfohlen. Unter Umständen ist darüber hinaus eine Umgebungsbehandlung sinnvoll.
4) Risiko für zeckenübertragene Erkrankungen
In Gebieten, in denen Zecken vorkommen, die Erreger zeckenübertragener Erkrankungen in sich tragen, besteht das Risiko, dass Tiere sich mit diesen anstecken. Auch hier wird ein lückenloser und ganzjähriger Schutz der Tiere mit Zeckenschutz-Präparaten empfohlen.
5) Verseuchung eines Zwingers oder Haushalts
Besteht in einem Zwinger oder Haushalt eine Verseuchung z. B. mit der Braunen Hundezecke (R. sanguineus,) sind regelmässige Behandlungen der Tiere in Verbindung mit einer Umgebungsbehandlung durchzuführen.
6) Haustier-Reiseverkehrsregelung (Pet Travel Scheme, PETS)
Hunde und Katzen, die nach Grossbritannien, Malta oder Nordirland einreisen oder dorthin zurückkehren sollen, müssen 24 bis 48 Stunden vor ihrer Einreise durch eine/n Tierärztin/-arzt mit einem zugelassenen Zeckenschutz-Präparat behandelt worden sein, die Anwendung von Zeckenschutz- Halsbändern ist dafür nicht ausreichend. Die Behandlung muss dokumentiert sein.
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Was tun, wenn die Massnahmen nicht erfolgreich sind?
Ist die Vorsorge gegen Zecken nicht erfolgreich, so liegt meist einer oder mehrere der folgenden Fehler vor:
Die Präparate wurden nicht richtig angewendet
Die Abstände zwischen den Behandlungen waren zu gross
Waschen oder Schwimmen der Tiere haben die Wirksamkeit angewendeter Medikamente verringert
Die Region, in der sich das Tier im Freien aufhält, ist extrem verseucht mit Zecken, so dass ein normaler Schutz nicht ausreicht
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Umgebungsbehandlung
Die Zeckenarten Holzbock (Ixodes ricinus) und Auwaldzecke (Dermacentor reliculatus) entwickeln sich ausschliesslich im Freien. Eine Bekämpfung von Zecken im Umwelt des Tieres ist daher nicht möglich.
Braune Hundezecke
Braune Hundezecke
Ein Sonderfall ist die Braune Hundezecke (Rhipicephalus reticulatus), die sich in der Schweiz nicht im Freien, aber innerhalb von Räumen weiterentwickeln kann. Hier kann es nach Einschleppung der Zecke aus dem Ausland zu einem Befall von Zwinger, Boxen oder Haus kommen. Für die Umgebungsbehandlung sollte in diesen Fällen ein staatlich geprüfter Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. Tier und Umgebung sind dabei mit Wirkstoffen unterschiedlicher Wirkstoffklassen zu behandeln. Hilfreich kann es ausserdem sein, Schlupflöcher, die der Braunen Hundezecke geeignete Bedingungen schaffen, zu schliessen, z.B. Fussbodenritzen, Holzspalten usw.
ein Interview mit dem Förster Georg Meister
Jeden Tag Krieg im Forst
Von Stampf, Olaf
Forstmann Georg Meister über die Rehwildplage, seinen Kampf gegen die Jagdlobby und den schwierigen Weg vom Holzacker zum Ökowald
Meister, 74, konzipierte für die Bayerische Staatsregierung in den siebziger Jahren den Nationalpark Berchtesgaden und leitete anschließend fast 20 Jahre lang das Gebirgsforstamt Bad Reichenhall. Seine soeben erschienene Fotodokumentation zeigt im Zeitraffer, wie aus dem Wald ein Holzacker wurde - aber auch, wie wieder naturnahe Wälder entstehen können. -------------------------------------------------------------------
SPIEGEL: Über fünf Jahrzehnte haben Sie mit der Kamera die Veränderungen im Ökosystem Wald festgehalten**. Was läuft falsch im deutschen Forst?
Meister: Die meisten hochrangigen Förster suchen die Schuld für den Niedergang immer bei anderen: Erst lag es angeblich an den Kriegsschäden, später an der Luftverschmutzung und neuerdings an der Klimakatastrophe. Dabei sind viele Förster selbst die Übeltäter, weil sie zu wenig gegen die viel zu hohen Wildbestände unternehmen.
SPIEGEL: Die Rehe machen den Wald kaputt?
Meister: Daran gibt es keinen Zweifel. Seit der Ausrottung der großen Beutegreifer wie Wolf oder Luchs sind die Rehwildbestände explodiert. Im deutschen Wald gibt es heute um ein Vielfaches mehr Rehe als noch vor hundert Jahren. Der daraus resultierende extreme Verbiss an jungen Bäumen führt zu einem Waldsterben von unten.
SPIEGEL: Sind alle Baumarten gleichermaßen davon betroffen?
Meister: Nein, vor allem die nachwachsenden Laubbäume und Tannen werden verbissen. Fichten- und Kiefernnadeln sind zu stachelig, die schmecken den Hirschen und Rehen nicht. An Stelle von Mischwäldern entstehen folglich naturwidrige Monokulturen aus Fichten und Kiefern, die besonders anfällig für Stürme und Schädlinge sind. Ein Mischwald hat so keine Chance. Ein naturnaher Wald ist aber wichtiger denn je für Hochwasser- und Lawinenschutz sowie unsere künftige Trinkwasserversorgung.
SPIEGEL: Was müsste gegen die Rehplage getan werden?
Meister: Um auf ein waldverträgliches Maß zu kommen, müssten einige Jahre lang dreimal so viele Rehe geschossen werden wie heute. Aber das ist leider kaum durchzusetzen. Als Forstamtsleiter in Reichenhall wies ich meine Berufsjäger an, mehr zu schießen; doch die
kamen mit tausend Ausreden. Meist haben sie einfach behauptet: "Im Wald gibt''s fast keine Rehe mehr!" Und Sie können ja niemanden zwingen, ein Reh zu sehen. Erst als ich mir tüchtige Privatjäger und junge Forststudenten aus Weihenstephan holte, die bereit waren, auch Tiere ohne große Trophäen zu schießen, schaffte ich die Wende.
SPIEGEL: Hat das dem Wald geholfen?
Meister: Und wie! Innerhalb weniger Jahre wuchsen endlich wieder junge Tannen und Laubbäume meterhoch heran. Meine Fotos zeigen, wie gut sich der Wald regeneriert hat. Ich habe viele starke Bäume hinterlassen. Die meisten Förster können sich gar nicht vorstellen, wie schnell sich der Wald erholt, wenn der Wildverbiss deutlich verringert wird.
SPIEGEL: War der Erfolg von Dauer?
Meister: Seit meiner Pensionierung ist der Wildbestand offenbar wieder stark angestiegen, und das wird wieder zu stärkerem Verbiss führen. Wie mächtig die Jagdlobby ist, erleben wir auch gerade in anderen Gebirgen oder in Brandenburg. Einige staatliche Förster, die dort den Mut haben, das Wild auf ein waldverträgliches Maß zu verringern, werden von den Jagdfunktionären massiv unter Druck gesetzt. So wird der Waldumbau zum Schutz von Mensch und Natur verhindert.
SPIEGEL: Die Jäger behaupten, höhere Abschüsse würden zur Ausrottung der Rehe führen.
Meister: Dieses Märchen wird seit 150 Jahren immer wieder aufgewärmt! Der größte Irrglaube der Jäger besteht darin, dass sie zu wissen meinen, wie viele Rehe oder Gämsen es in ihrem Wald gibt. Doch diese Tiere sind Meister im Verstecken. Ich habe meine Jäger einmal schätzen lassen, wie viele Gämsen in einem bestimmten Waldstück leben. Ihre Antwort: 50. Dann zogen wir gemeinsam los und haben 100 Tiere geschossen. Anschließend fragte ich, wie viele wohl jetzt noch übrig wären. Die Antwort: höchstens 20. Danach haben wir dort noch einmal 100 Gämsen geschossen.
SPIEGEL: Eigentlich müssten sich die Jäger doch freuen, viel Wild schießen zu dürfen.
Meister: Nur auf den ersten Blick. Ihr Hauptinteresse ist es, die Bestände künstlich hochzuhalten wie bei einem Kochtopf, der ständig am Überlaufen ist. Viele Jäger wollen nämlich vom Hochsitz aus Gott spielen und aus möglichst vielen Tieren nach ihren Schönheitsidealen auswählen, welche sie am Leben lassen und welche nicht. So bleiben die Bestände extrem zu hoch, die Tiere sind oft schwach und von zahlreichen Parasiten befallen. Untersuchungen haben bewiesen: Weniger Wild ist viel gesünder - und es gibt auch weit weniger Wildunfälle im Straßenverkehr.
SPIEGEL: Würde auch ein Fütterungsverbot, wie es die Bundesregierung mit der Reform des Bundesjagdgesetzes plant, helfen, die Bestände zu verringern?
Meister: Unbedingt! Es ist ja auch etwas völlig Natürliches, dass schwache Tiere verhungern, wenn es zu viele gibt. Aber selbst dagegen läuft die Jagdlobby Sturm. Eine meiner ersten Maßnahmen in Reichenhall bestand darin, nach und nach die meisten der 40 Futterstellen fürs Wild aufzulösen. Für manche Förster war das schlimmer, als wenn ich Kinder geschlachtet hätte! Die haben sich mit Händen und Füßen gewehrt. Und die prominenten Jäger ließen ihre Beziehungen spielen. Ein paar Mal erhielt ich sogar Morddrohungen. Es herrschte jeden Tag Krieg im Forst. INTERVIEW: OLAF STAMPF
Samstag, 26. Mai 2012
again changing home
Ab kommendem Samstag werden wir noch einmal umziehen, die Schweiz und das Berner Oberland bleiben es, auch unser Arbeitgeber bleibt uns erhalten, die Kühe und Kälber, das Pony, die Geißen, die Hunde...alles bleibt, nur rücken wir dem Himmel unterm Niesen ein wenig näher und der heilsamen Einsamkeit und Weite näher.
Heute haben wir dort oben richtig geackert, die Männer an den Zäunen und ich im Haus:
Film gabs auch, das ist aber noch unser jetziges Refugium:
Freitag, 25. Mai 2012
das hätte auch schiefgehen können...
Nach 4 Stunden Wanderung war Tara die erste bei den Lamas...und damit sind nicht die buddhistischen Lehrer gemeint;=)
Dienstag, 22. Mai 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
a calf named Carola
Das Kalb (ein Mädchen) heißt Carola und wurde von Tara und Sky freudig abgeschleckt. Es ist riesig und trinkt am dritten Tag schon fast allein aus dem Eimer, während der kleine Schwarze wochenlang die Flasche brauchte.
Freitag, 18. Mai 2012
Auch so ein kleiner weißer Punkt oben in den Bergen kann sich als Pyrenäenberghund entpuppen;=)
Uns gehts gut, wir wachsen so langsam alle in unsere Aufgaben, die jeder für sich natürlich anders benennt: Tara begrüßt jedes, aber auch jedes Tier hier und wird mittlerweile von einigen auch schon erkannt. Sky hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Kühen dieser Gegend zu zeigen, dass auch Hunde sehr, sehr zurückhalten und gaaaaannnnnz außen herum laufen können. Bloß keinen Blickkontakt....
Ich melke ganz wacker und auch sonst wird mir alles vertrauter. Leider können wir nicht an der Wolfsexpedition im August teilnehmen.
Dafür hören wir immer mal wieder Geschichten von den hier ansässigen Luchsen und angeblich vorhandenen Wölfen....
Dienstag, 15. Mai 2012
Montag, 14. Mai 2012
Das Kalb ist wieder gesund, hier geht es voran, denn zumindest ist mir die Melkreihenfolge der Kühe kein Rätsel mehr. Dafür die Post aus Deutschland, wo ich anonym mitgeteilt bekam, dass eine ehemalige Kollegin, die mir noch nie etwas Gutes wollte und anderen auch nicht, mich versucht hat, beim Arbeitsamt anzuschwärzen, um zu verhindern, dass ich einen Hundesitterkurs finanziert bekomme. Tja, ist der guten Frau ja gelungen, aber bin ich böse deshalb? Nein, vielleicht hätte ich keinen Pyrenäenberghund, sondern einen Weimaraner oder Labrador;(
Und vielleicht säße ich jetzt in Berlin bei Rudolf liebt Rentier oder so ähnlich;=)
Ich habe immer gemacht, was ich machen wollte und das meiste davon sogar ganz gut. Menschen, die einem Schlechtes wollen, gibt es immer und überall, nicht nur im Rothaargebirge. (interner Witz und gut gegen ANWALTSSCHREIBEN)
zURÜCK ZUR gEGENWART.
Ich danke allen Freunden und Kollegen, Trainern, Ratgebern, Helfern, den Hunden und meinen Kunden, die zu Freunden wurden.
Sonntag, 13. Mai 2012
Schweizer Regentage
Dem Kalb gehts wieder besser! Uns gehts gut und wir hoffen, Euch auch? Freue mich über Post, herzlichst, Carola
Freitag, 11. Mai 2012
Fast 50 Grad und das Kalb hat Lungenentzündung
Tara konnte es gar nicht fassen, ihr kleiner grauer Liebling (der auch meiner ist) lag da wie halbtot und sie fiepte, stukte ihn mit der Pfote: grad so hat sie es auch immer bei Max gemacht, als der schon tot war. Das Kalb hat heute ordentlich Antibiotika gegen die Lungenentzündung und die Labmagen-Beschwerden bekommen, hoffentlich hilft es.
Ansonsten sind es heute unfassbare 45/46 Grad in der Sonne am Haus gewesen, wir haben hier ordentlich zu tun und die Hunde sind froh, wenn es abends abkühlt.
Walter ist noch auf dem Feld, pflügen, weil der eine Traktor heute noch den Geist aufgab und der, den ich fahren kann, ist nicht schwer genug für das Feld.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Auch, wenn Sky heute morgen noch eine Schweiz ohne Kühe auf seinem Wunschzettel hatte, beim Abendmelken fand er plötzlich heraus, oh, die Kuhmilch, die ich für mein Leben gern trinke, die kommt von den komischen Riesentieren. Na dann: Angst überwunden und durch den Stall geschlichen. Zwar war die Rute ziemlich weit unten, aber....die Kühe von hinten - jedenfalls unsere - sind doch ganz spannend.
Tara hat ja in der Kälbergemeinde ihre Fans gefunden, sie wird von den Jungs begrüßt und abgeschleckt, während sie sich doch zuerst für deren Exkremente begeistert;=)
Dienstag, 8. Mai 2012
Arbeitstag in Wimmis
sorry, einige Fotos sind doppelt - aber das Herauslöschen ist so umständlich, dass ich das den Schauenden jetzt einmal zumute. Es gibt viel zu lernen für uns alle. Jetzt ist erst einmal der letzte Rundgang durchs Dorf angesagt:
Sonntag, 6. Mai 2012
Freitag, 4. Mai 2012
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